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Das Weißwurstfrühstück: Wasenstimmung für zu Hause

 

Die warmen Tage sind nun größtenteils vorbei und der Herbst steht vor der Tür. Unter normalen Umständen stehen die Tage nun ganz im Zeichen des Cannstatter Volksfests. Das jährlich auf dem Stuttgarter Wasengelände stattfindende Event blickt auf eine lange Tradition zurück und hätte eigentlich in diesem Jahr sein 175. Jubiläum gefeiert. Doch was ist schon normal in diesen Tagen. Das Virus hält die gesamte Bevölkerung weiterhin in Schach und so müssen wir dieses Jahr in Rücksichtnahme, auf die gesellige Stimmung im Festzelt verzichten. Der ein oder andere Pendler aus der Region wird unter Umständen sogar ganz froh sein, dieses Jahr um die Wasenzeit herumzukommen.

Damit Sie dennoch nicht vollständig auf die Wasenzeit verzichten müssen, haben wir Ihnen die einzelnen Schritte für ein zünftiges Weißwurstfrühstück zusammengestellt.

Was gehört zu einem klassischen Weißwurstfrühstück?

Letztlich handelt es sich hierbei um ein recht simples Frühstück und die Vorbereitungszeit hält sich in Grenzen. So wird im süddeutschen Raum die Weißwurst ganz klassisch zur ofenfrischen Laugenbrezel mit Butter und dem Weißbier gegessen. Dazu wird süßer Senf gereicht, der das zünftige Frühstück abrundet. Je nach Hunger der Mitessenden sollte man pro Person mit mindestens 3-4 der leckeren Brühwürste planen.

Die Zubereitung ist kinderleicht, dennoch gibt es ein paar Feinheiten zu beachten.

Wie der Name "Weißwurst" bereits vermuten lässt, handelt es sich um eine gebrühte Wurst, denn durch das Vorgaren beim Metzger ergibt sich die weiße Farbe. Aus diesem Grund darf eine Weißwurst niemals in kochendes Wasser gegeben werden. Sie würde aufplatzen und der Geschmack würde stark verwässern.

  1. Für die Zubereitung erwärmt man einen Topf mit Wasser, einer Prise Salz und etwas Petersilie.
  2. Sobald das Wasser sprudelt schaltet man den Herd aus, nimmt den Deckel ab und lässt das Wasser leicht abkühlen.
  3. Sobald das Wasser nicht mehr sprudelt kann man die Weißwürste vorsichtig hineingeben und lässt sie dann für etwa 10-15 Minuten ziehen.
  4. Anschließend können die Weißwürste frisch serviert werden. Wer hat, kann hierbei auch auf einen Weißwursttopf zurückgreifen.

Die Weißwürste werden ohne der Pelle verzehrt.

Der wahre Kenner dieser Spezialität greift beim Verzehr der Weißwürste niemals zu Messer und Gabel. Nachdem die Wurst in süßen Senf gedippt wurde, wird sie gezuzelt. Hierbei wird das Brät mit der Zunge und den Zähnen aus dem Wurstdarm gesaugt. Die leere Pelle wird anschließend einfach auf dem Teller zurückgelassen. Da dies Verzehrmethode heute nicht mehr allen Genießern der Weißwurst zusagt, gibt es noch eine zweite Methode. Hierbei wird die Wurst leicht der Länge nach angeritzt und dann von der Pelle befreit. Anschließend kann sie wie andere Würste mit Messer und Gabel geschnitten und verzehrt werden.

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Und nicht vergessen! Nach einem alten Brauch sollen die Weißwürste das 12 Uhr Leuten nicht mehr hören! Dank moderner Kühlhäuser ist der zeitnahe Verzehr zwar nicht mehr von entscheidender Bedeutung, dennoch werden die wenigsten Würste diese Zeitgrenze überschreiten.

 

 

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